feeling seen

Frau Almut Aden-Sträter nimmt z.Zt. an einer Ausbildung zur therapeutischen Beraterin „feeling-seen“ bei Dipl.-Psych. Michael Bachg am PBSP-Institut in Osnabrück teil.

 

In einer offenen und einladenden Grundhaltung ermöglicht uns „feeling-seen“ bei Kindern und Jugendlichen gezielt ihre Schwierigkeiten und Notlagen im Alltag besser zu erkennen.

Die betreuende Diabetesberaterin DDG wird mit ihren geschulten Fähigkeiten in einer vertrauten Atmosphäre die Emotionen der Kinder und Jugendlichen benennen, während sie von ihren Erfahrungen im Umgang mit ihrer Erkrankung und deren Behandlung berichten.

Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen mit ihrem eigenen inneren Erleben und ihrer eigenen persönlichen Perspektive auf ihr Leben zu sehen und zu verstehen und sie in Problemlagen mit ihren Eltern oder Bezugspersonen zusammenzuführen.

Wir unterstützen Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern darin, ihre Perspektiven zu verbinden und helfen untereinander zu vermitteln. So kann die Beziehungsgestaltung gestärkt und verbessert werden. Eltern können ihre Kinder besser verstehen und empathischer auf sie eingehen. Kinder und Jugendliche fühlen sich von ihnen gesehen und verstanden. Das kann sich positiv im Verhalten auf die Diabetestherapie auswirken.

Auch erwachsene ratsuchende Patienten können im Rahmen dieses Konzepts Unterstützung erhalten. So kann auch durch die „feeling-seen“ Methode im Alter teilweise von der Kindheit / Jugendzeit resultierende Verhaltensweisen/Auffälligkeiten sehr gezielt behandelt/aufgearbeitet werden. Gerade bei langjährigen Typ 1 Diabetikern zeigen sich oft erst im Alter die in der Kindheit erfahrenen negativen Beziehungen/Emotionen. Hier setzt die „feeling-seen“ Methode gezielt an und macht alte verkrustete Gefühle sichtbar / erfahrbar.

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